• Johannes Gerstenberg / pixelio.de

Grüne fordern KFW40+ Standard für Baugebiet Oorde-Süd

25. Apr. 2021 –

Angesichts der Klimaveränderung ist die klimaschonende Entwicklung eines neuen Baugebietes eine selbstverständliche und unverzichtbare Anforderung an die Kommune und an Bauwillige. Der Kfw40plus-Standard garantiert im Vergleich zu einem nach den vorgeschriebenen Minimalstandard der Energieeinsparungsverordnung (EnEV) erbauten Haus nicht nur einen um 60% niedrigeren Primärenergiebedarf und einen um 45% besseren baulichen Wärmeschutz, sondern ermöglicht mit der PV-Anlage und dem Batteriespeicher jedem Bauherrn auch die Gelegenheit den CO2-Rucksack, den er mit dem Bau des Hauses geschultert hat, durch die Produktion von Strom im Laufe der Nutzung wieder abzuarbeiten und dabei langfristig deutlich zu sparen. Zudem kann mit dem erzeugten Strom die Warmwasserversorgung und die Heizung des Hauses durch eine Wärmepumpe erfolgen. Aus ökologischer Sicht ist daher die Bauausführung im Kfw40plus-Standard nach heutigem Stand der Bautechnik unverzichtbar.

Die Förderung durch Bund und Land – bis 120.000 € Kredit mit bis 30.000 € Tilgungszuschuss pro Wohneinheit und einem 40prozentigen Investitionszuschuss für den Batteriespeicher – federn die höheren Baukosten deutlich ab. Diese Förderung und die über die Jahre hinweg akkumulierende Einsparung bei den Energiekosten sprechen auch aus ökonomischer Sicht für diesen Standard. Um eine gute soziale Mischung in dem Baugebiet zu gewährleisten, sollen einkommensschwächeren Familien beim Grundstückskauf durch eine zusätzliche Förderung unterstützt werden.

Durch diese ökologisch und ökonomisch sinnvolle  Verbindlichkeit bei dem Energiestandard kann in diesem Baugebiet auf das Verlegen eines Gas- oder Wärmenetzes und die entsprechende Abnahmepflicht bei einer zentralen Nahwärmeversorgung, verzichtet werden. Dies spart langfristig Infrastrukturkosten. Außerdem entfällt das Verbot von zusätzlichen Wärme- und Komfortquellen wie Pelletöfen, Kamine etc.   

Deshalb lautet unser Beschlussvorschlag für den kommenden Stadtentwicklungsausschuss: 

Die Förderung durch Bund und Land – bis 120.000 € Kredit mit bis 30.000 € Tilgungszuschuss pro Wohneinheit und einem 40prozentigen Investitionszuschuss für den Batteriespeicher – federn die höheren Baukosten deutlich ab. Diese Förderung und die über die Jahre hinweg akkumulierende Einsparung bei den Energiekosten sprechen auch aus ökonomischer Sicht für diesen Standard. Um eine gute soziale Mischung in dem Baugebiet zu gewährleisten, sollen einkommensschwächeren Familien beim Grundstückskauf durch eine zusätzliche Förderung unterstützt werden. Durch diese ökologisch und ökonomisch sinnvolle  Verbindlichkeit bei dem Energiestandard kann in diesem Baugebiet auf das Verlegen eines Gas- oder Wärmenetzes und die entsprechende Abnahmepflicht bei einer zentralen Nahwärmeversorgung, verzichtet werden. Dies spart langfristig Infrastrukturkosten. Außerdem entfällt das Verbot von zusätzlichen Wärme- und Komfortquellen wie Pelletöfen, Kamine etc.   

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